kalte sonne und kahle bäume

Die zeit fängt an zu verschwimmen, weil jeder tag anders ist und man nicht die gelegenheit hat, über alles nach zu denken. so kommt es, dass man nicht genau weiß, was man gestern getan hat, obwohl man gestern noch sicher war, diesen tag nie zu vergessen.

es ist so viel passiert in den letzten zwei wochen dergestalt, dass ich nicht weiß, wo zu beginnen.

die mittlerweile 3 woche begann wie gewohnt, mit einem wunderbaren montag morgen. geweckt von heller sonne und kalter luft sollte ich die brücken der mountainbike trail erneuern. am dienstag hingegen wurde diese idylle durch die tobenden wogen eines aufgescheuchten kanadischen sturms in den strudel der dunkelheit gerissen. wir hatten zwei ganze tage kein wasser und kein strom. goodbye zivilisation. parallel 110 verängstigte gäste  die auch ihre geschäfte erledigen müssen. es hieß also zwei tage lang wasser in riesigen fässern vom see hinauf tragen, für den fall das die notdurft in der not ruft.

der rest der woche ist irgendwie und scharf und verzerrt. wir waren am sonntag noch in der gemeinde und so kann ich glücklicherweise sagen, dass ich habe auch ein geistliche heimt gefunden habe.

ich hör jetzt hier mal auf weil der text sonst so lang wird. Aber ihr könnt in zwei tagen wieder kommen, da gibts dann frisch aus der fritöse fettige neuigkeit von der jetzt schon abglaufenen woche.

zieht euch warm an

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Kommentare: 1
  • #1

    Werner (Donnerstag, 07 Oktober 2010 22:48)

    Sehr schöne Bilder evert! sehen richtig nice aus =) Schöne Grüße Werner