freedom in our minds

Nach bewegten bildern, kommen wir wieder zurück zur realität, in alter frische und mit geputzten zähnen. 17 tage später, 408 stunden älter und 24480 sekunden weiser. Ich erdreißte mich an dieser stelle einfach mal wieder, wie gewohnt, den zusammenhang gekonnt zu ignorieren und direkt in verganges geschehn einzutauchen

Ich war bis jetzt zwei mal in der örtlichen jugend gruppe. Sind echt gediegene leute dabei und es ist einfach sehr vorteilhaft leute kennen zu lernen, die nichts mit dem camp zu tun haben, sondern einfach nur hier leben; in muskoka, dem schönsten gebiet ontarios. In der gemeinde ist es also endlich so, dass ich nach der predigt nicht mehr nur rumsitze und auf die ersehnte heimfahrt warte, sondern der bekannschaftskreis wird von mal zu mal größer und man lernt immer neue leute kennen.

Ich habe immer an verschieden tage frei, manchmal unter der woche, manchmal am wochenende. Freie tage sind anderes als vllt erwartet, sehr entspannt und warten nur so darauf mit großen taten erfüllt zu werden. Aber auto fahren darf ich nicht und somit bin ich räumlich stärker gebunden bin als ich befürchtete hatte. trotzdem gibt es eigentlich immer irgend jemanden, der in die umliegenden städte fährt. Mittlerweile kenn ich eine menge guter kaffee läden hier.

Wenn ich frei hab und nicht gerade in der stadt kaffee trinke und auch nicht vor dem laptop sitze und euch entertainment auf höchstem nieveau biete, bin ich draußen, genieß die kälte, die stille und die freiheit. sport oder kunst ist die devise. Stehen die zeichen gerade nicht auf "devise" mach ich ein feuer am see; wenn ich lust auf gesellschaft habe, frag ich noch andere vom staff-team, wenn nicht, genieße ich die einsamkeit. Was die kunst angeht, ein bisschen malen, ein bisschen musik und ein haufen fotos.

Als es noch ein bisschen wärmer war, habe zum ersten mal unter freiem kanadischem himmel geschlafen. Am ufer einer der beiden anliegenden seen, habe ich eine hängematte gefunden, kleiner tipp vom profi, schlaf niemals in einer hängematte, auch wenn sie einen perfekten platz, ca. 1 meter vom see bietet. Eine solche hängematte zeiht ungeahnte kälte an, will sagen ist ballungsort eisiger luft, und man spürt selbst in einem -15°standhaftem schlafsack, die eiserne fauste der kalten winde, zwischen seinen augen einschlagen. Abgesehn von der kälte, wurde ich ca. 5 mal von dem stammesältesten bieber geweckt, der es für angemessen hielt, sein hinterteil auf den see zu schmettern und eine unglaubliche geräusch kulisse sein werk zu nennen.

Ach thanksgiving war auch schon, wir hatten einen haufen chinesen und truthahn da Punkt

Ansonsten alltag in der natur, siteprep oder bei der gruppe, je nach dem was der plan sagt. Solangsam klingelt der herbst die ruhe herbei, und gruppen kommen nur noch am wochenende, hab ich überhaupt kein problem mit. Sobald „väterchen kanadischer winter“ an der tür klopft wird’s hier wieder stressig. Schneeschuh wandern, langlauf und so faxen.

Jetzt schau sich mal einer diesen blogeintrag an, wie soll ich denn jetzt noch von toronto erzählen?

Um der ästehtik willen zieh ich hier mal einen strich ----- und schreib ende der woche die unglaubliche geschichte der großstadt ohne sternenhimmel nieder. Toronto in our minds

 

Kreatvität wird auch hier anerkannt, also hab ich die kärtchen für die napkin boxen gemacht.

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Kommentare: 1
  • #1

    Dieter Nikesch (Samstag, 30 Oktober 2010 19:35)

    Hallo lieber Evert,
    wie haben gerade Deinen letzten Blog gelesen und den Film gesehen und die Napkin Sprüche gelesen. Sehr witzig, Du bist echt kreativ.
    Mama+Papa