in bloom.

Und so steh ich hier im herzen des wandels, an der ader der blüten, am pulsschlag der grünen front. Es ist eine andere welt, eine welt voll reisender ströme frischen regens, eine welt voll blühten, voll licht, voll wind, voll atem.

man salutiert vor dem unendlichen wachstum, stimmt mit ein, in der vögel oper und findet sich in lebendigen wäldern wieder. Das heer ist erwacht, alles summt und brummt, kriecht und fliegt, ein chor von tausend fröschen erschlägt die einstige stille nacht, wo damals nur des feuers knistern war, ist über der mücken schwirren nichts mehr zu vernehemen. Der durst des waldes nie versiegt, bis man die hand vor augen nicht mehr sieht und im irrfeld eines grünen labyrinths sich schlafen legt und das zuhause nennt.

 

Wir befinden uns, wo wir uns das letzte mal gesehn, doch ich von meiner seite kann sagen, ich hab nicht aufgehört zu erkunden: ein bisschen brauner, bisschen schlauer, voll von mückenstichen und mit geschorenem, aber erhobenem haupt.

Das letzte mal als ich mich zu wort gemeldet hab, ist gut und gerne 8 wochen her, dass ist eine sehr lange zeit im leben einer ameise.

Die ahorn sirup saison ist schon lang vorbei und ich vermiss sie schon ein bisschen, aber so ein herein platzender sommer hat auch seine schönen seiten.

Da war zuerst die zeit der umstellung, ahorn matrial weg räumen, kajaks wieder an den strand bringen, pfeil-und bogenanlagen aufbauen, fahrräder putzen, die neuen fahrräder zusammen schrauben ein haufen anderes zeug. Zwischen drin immer wieder gruppen, aber bei weitem nicht mehr so stressig wie im herbst, dass liegt vielleicht auch nur daran, dass ich mich dran gewöhnt hab und sehr viel entspannter an die sachen ran geh. wir hatten auch noch mal eine woche frühlingstraining, um mal wieder unsere vereisten gedächnise auf sommer modus umzuschalten, alles in allem sehr gute tage. Ich kann aber nicht sagen ob ich das sommer programm oder das winter programm besser find, dicker vorteil des sommers sind die langen tage. Daniel und ich fahren viel kayak und versuchen eskimorollen und andre späßchen, doch solangsam wird uns beiden bewusst, dass wir schon kurz vor dem ende sind. das outdoor education programm (OE) vom pioneer camp schließt seine tore in schon zwei wochen und ab dann heißt es herzlich willkommen sommer camper. Es wird unverstellbar. Wenn man von einem beschaulichen mitarbeiter team plötzlich auch 300 wächst und dann plötzlich aberhunderte schüler hier den see unsicher machen ist man nicht mehr king of the bongo und nicht mehr herr des sees, geschweige den der herr der fliegen. Wie gesagt im herzen des wandels. Vor 3 wochen sind 8 neue mitarbeiter gekommen, die in erster linie das camp auf vordermann bringen also nicht direkt mit unserem OE-team zusammen arbeiten. Nichts destotrotz gute gemeinschaft und enorm große lagerfeuer.

Vor allem die letzten tage waren tage des waldes, wir haben neue mountain-bike trails gebaut, den alten verbessert, haben bäume gefällt, neue team-building fokusierte spiele im wald installiert, nichts was man wirklich arbeiten nennen könnte. Wenn ein arbeitsvormittag draus besteht, mit dem fahrrad so schnell wie möglich durch den wald zu fahren, um zu schauen ob die pfade gut sind und man sich nachmittags mit dem OE-team trifft um die kayak fähgkeiten zu verbessern und abends dann mit freunden aus der stadt die hügel mit dem longboard shredded, weiß man, dass man am richtigen platz ist.

Da auch die camps in der umgebung wieder von leben durch flutet sind, spielen wir immer wieder ultimate frisbee gegen sie. Sehr populärer sport hier, geht im grunde wie basketball.

Seid ende märz war toronto auch immer mal wieder in unseren köpfen, dani und ich waren da um uns noch mal mit den anderen fsj­­­-lern zu treffen, mit den skatern aus milton abzuhängen, waren in kanadas wonderland und sind nachts durch downtown geschlendert.

 

Das wars.

 

Lasst euch nicht auf den kopf spucken und haut rein. Ein weiterer blog eintrag wird noch kommen, da bin ich mir ziemlich sicher, aber bis dahin möge die macht der bild eure kleine herzen wärmen.

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